
Ernährungskrise bald weltweit?
Alternativen gibt es, sie müssen nur umgesetzt werden!
Die industrielle Landwirtschaft zeigt massive konzeptionelle Schwachstellen mit negativen ökologischen und sozialen Folgen. Alternativen zum aktuellen Produktionssystem gibt es, sie müssen nur umgesetzt werden. Der Weltagrarbericht, 2008 von über 400 WissenschaftlerInnen veröffentlicht, und das Konzept der Ernährungssouveränität sind für eine neue Landwirtschaftsentwicklung wegweisend.
Dazu finden im Oktober zwei Veranstaltungen in Berlin statt. Jürgen Holzapfel vom Hof Ulenkrug und einer der Initiatoren der Saatgutkampagne (http://www.saatgutkampagne.org ) wird bei beiden Veranstaltungen über die Bedeutung von biologischer Vielfalt für die bäuerliche Landwirtschaft, über Saatgut und alte, regionale Sorten und über alternative Projekte in Europa berichten.
Veranstalter ist das Bildungswerk Berlin der HBS in Kooperation mit dem Aktionsnnetzwerk globale Landwirtschaft
8. Oktober 2010, Abendveranstaltung von 19 – 21 Uhr
Ort: Bildungswerk, Kottbusser Damm 72, 10967 Berlin
Der Weltagrarbericht, das Konzept der Ernährungssouveränität und aktuelle “reclaim the fields” und “reclaim the seeds” (Stadt- und Land-) Projekten in Europa werden vorgestellt.
ReferentInnen: Jürgen Holzapfel (Europäische BürgerInnenforum) und
Anne Schweigler (Aktionsnetzwerk globale Landwirtschaft)
9. Oktober 2010, Tagesveranstaltung 10.30 – 18 Uhr
Bildungswerk, Kottbusser Damm 72, 10967 Berlin
Mit drei Themenblöcken:
- Weltagrarbericht und Ernährungssouveränität
- Kämpfe um Saatgut für eine widerstandsfähige Landwirtschaft
- Gemeinschaftsgärten organisieren sich und ihre Lebensmittelproduktion
spannen wir den Bogen vom “Globalen” zum “Lokalen”.
Konkrete Aktionen werden vorgestellt und inspirieren zum aktiv werden.
Programm:
10.30 bis 11.00 Begrüßung und Einstieg
11.00 bis 12.30 Vortrag von Dr. Anita Idel, Mitautorin des Weltagrarberichts
13.00 bis 14.00 Mittagspause
14.00 bis 15.00 Vortrag von Jürgen Holzapfel, Europäisches Bürger Forum
15.00 bis 16.00 Vortrag und Film von Julia Jahnke, Gemeinschaftsgarten-Aktivistin
16.00 bis 16.30 Kaffee & Kekse Pause
16.30 bis 18.00 Zusammenführung der drei Blöcke und Diskussion