Garten Rose RosaGarten Rosa Rose

Ein Nachbarschaftsgarten in Berlin Friedrichshain

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Zuletzt verändert: 2. Mai 2008 - 17:30

Kommentare

toll

Ich finde den Aufbau der Seite sehr gut. Macht weiter so.

Herzliches Dankeschön

Ihre Homepage gefällt mir sehr gut. Konnte viele gute Informationen und Ideen einholen. Herzlichen Dank dafür und viel Erfolg weiterhin !!!

Traumhaft

Wir sind per Zufall auf Ihre Seite gekommen und sind ganz erstaunt, wie viele Gärten Sie in einem einzigen vereinigen konnten. Welch erfreuliche Kreativität.

What a shame-But Rise

What a shame that authorities have to destruct what so many people have helped to create.
I am far away in South Africa, but we have a similar situation here with authorities who are intent on destruction who should be role models for construction.

I just want to congratulate all those involved with this wonderful project. In fact, not this project, but this life choice because it's far more than a project. I hope this recent setback does not dent your confidence or your will to create to betterment of your society.

Rise.

Tolle HP

Gute Seite, macht spaß - weiter so.

Gefiplatt und Terrorpark, die Gentrifizierung und andere "Werte"

Es ist schrecklich, was mit dem Garten geschehen ist! Leider steht auch diese Raeumung exemplarisch fuer das, was in Berlin (und dem Rest der Welt) passiert... Jahrelanges authenthisches, mutiges, kreatives Engagement zum Wohl aller, Traeume und Hoffnungen von Visionaeren als geheime Waehrungseinheit VOR den Kulissen fuer die Umstrukturierung, McDoofisierung und WaltDisneysierung des Kiezes, kreative Energien im Einsatz gegen kreative Freiraeume.
Auch Gentrifizierung genannt.

Die Firmen GEFIPLATT und TERRORPARK (oder fuer die google-hits auch : GEFIPLAN GESELLSCHAFT mbH und TERRAPARK DENKMAL- UND ALTBAUERNEUERUNG GMBH)
sind ganz gross im Gentrifizieren, sie haben Uebung im Aufkaufen, "Entmieten" und auch im Raeumen, Modernisieren und profittraechtigen Weiterverkaufen.
Abgeschlossene Projekte sind zum Beispiel in der Krossener Strasse 11, wo sie selbst ein Buero haben oder zumindest hatten.

[[Kommentar zu Gefiplan aufgrund von Hinweis der Rechtsanwaltskanzlei Fiedler Zmija und Partner entfernt.]]

Hey, von nix kommt nix - wer den Pfennig nicht ehrt...
Laufende Projekte findet man derzeit in der Gubener Strasse 1, in der Strassmannstrasse 6 + 8 UND - wenn das kein Statement ist: in der Rigaerstrasse 14 gegenueber der Kadterschmiede. Da sollen Luxus-Lofts hin. Damit die Punker endlich nicht mehr frieren im Winter, wenn Bier und Schnaps alle sind und die Hunde lieber mit andern Hunden kuscheln. Ach so, stimmt ja, schon wieder vergessen, is ja n anderes Klientel. Yuppies statt Punks. Im attraktiven Szene-Kiez Friedrichshain. Mit vielen alternativen Ausgehmoeglichkeiten direkt um die Ecke und dem Flair der 80er und fruehen 90er...
Gefiplatt und Terrorpark haben uebrigens auch das Bauvorhaben "Friedrich Christian Flick Collection" im Hamburger Bahnhof durchgefuehrt, nur so als Randnotiz.

Unter den Gesichtspunkten der "Stadterneuerung" und anderen wirtschaftlichen Interessen frage ich mich, wie januskoepfig die moralische Unterstuetzung fuer den Garten aus der Politik eigentlich ist. Denn die kann ja letztendlich ohne Geld ooch nuescht machen, oder?
("Ich will den Kapitalismus lieben, weil soviel fuer ihn spricht, ich will den Kapitalismus lieben, aber ich schaffe es einfach nicht..." Funny v.D.)

Der Kampf um Rosa Rose steht fuer den Kampf um Werte der Menschlichkeit, Lebensqualitaet fuer alle - nicht nur fuer die mit viel Geld - , fuer Solidaritaet der Visionaere und der treibenden Kraefte dessen, was unsere Stadt so besonders macht.
"Ueberschreitet herkoemmliche Gedanken und Realitaeten, du wirst ein Teil der verborgenen Struktur dessen, was eine Stadt ausmacht" Peter Cramer)
Steht auch fuer freies Denken und selbststaendiges Handeln - vielleicht ist das der Stolperstein in der Geschichte von Rosa Rose. Freies Denken und Handeln hat schon ganz andere zu Fall gebracht...
Ja, gestolpert isse, die Rosa, aber gefallen noch lange nicht!

am 14.3.08 mußte ich mit

am 14.3.08 mußte ich mit ansehen, wie eine oase sinnlos zerstört wurde...bäume, pflanzen, sträucher, das kinderbeet, lehmofen, bar..., nur, weil dort irgendwann noch ein haus hingebaut werden soll, das keiner will und keiner braucht!ich wollte eigentlich zur arbeit gehen, habe mich dann aber als anwohnerin mit den anderen schützend vor meinen garten gestellt - mein garten - denn einen anderen habe ich ja nicht.
gerade solche initiativen, wie ein selbstorganisierter nachbarschaftsgarten, sind es, die diesen armen und dicht besiedelten innenstadtbezirk für mich so attraktiv machen. ich mag es nicht grau, sondern bunt, sonnig und kreativ. und ich mag die natur, die gerade in der stadt behütet und neu integriert werden muß. denn auch in einer stadt kann es schön sein und kann natur sein -
wenn wir es nur zulassen und umdenken! es muß ja nicht überall wie am potsdamer platz aussehen...
als anwohnerin sage ich danke für die liebevolle pflege der pflanzen und das engagement der gartenpfreundefür die arbeit, die sie sich gemacht haben für unseren garten, der ja für alle da ist! wir haben dort geburtstag und blechtassenparty gefeiert oder einfach nur in der sonne gesessen und ein buch gelesen.
ich bin traurig, dass unser garten verwüstet wurde und ärgerlich, weil sich immer nur das geld durchsetzt und wenige reiche reicher und viele arme ärmer werden und ich bin wütend, dass immer nur geld und nie die menschen im mittelpunkt stehen und auch darum werde ich ab sofort dafür kampfen, dass die rosa rose weiterblüht!

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