Garten Rose RosaGarten Rosa Rose

Ein Nachbarschaftsgarten in Berlin Friedrichshain

Presse / Media

Berichte - Zeitungen / Reports - Newspapers


Berliner Kurier 19.07.2008
Kein Bock auf Beton und Asphalt
Die Rebellen- Gärtner von Berlin
Öko-Guerilla begrünt die Großstadt auf eigene Faust
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/226768.html

zitty 12 - 2008 / 5. - 18. Juni 2008
Rubrik: "Berlins Beste" - Artikeltitel: Berlins Beste Gärten
Text von Stephanie Grimm

Rosa Rose
Viel ist von dem Nachbarschaftsgarten Rosa Rose nicht übrig, seit der neue Besitzer auf einem der Grundstücke Anfang Mai Bäume fällen und das Gelände planieren ließ. Aber das ist erst recht ein Grund, nachbarschaftliche Präsenz zu zeigen. Zwischen dem Bauzaun und der als Hundeplatz fungierenden Brache führt ein schmaler Zugang zu den verbliebenen 300 Quadratmetern. Unter anderem findet man dort Nutzpflanzen und ein Kinderbeet. Die Initiatoren versuchen derzeit, mit Hilfe von Spenden das Gelände zu kaufen.
Kinzigstr. 9, U Samariter Straße, immer offen



Revolution der Mauerblümchen
(Berliner Zeitung, Immobilienbeilage vom 10. Mai 2008)

Artikel als PDF (358 KB)


ZDF-Beitrag mit Video

http://sonntags.zdf.de/ZDFde/inhalt/21/0,1872,7226293,00.html


Die Betreiber des kürzlich zerstörten Gemeinschaftsgartens Rosa Rose geben nicht auf (Tip Nr. 09/2008 17. - 30. April 2008)

http://www.berlinonline.de/tip/redaktion/.bin/index.php/stadtleben/artik...

Berichte zur Räumung des Gartens Rosa Rose

Die Berliner Woche 26. März 2008 (PDF 5 MB)

Bänsch Echo (PDF, 30 KB)

Berliner Abendblatt (PDF, 356 KB)

Radio Fritz (MP3, 678 KB)

RBB Archiv (MP3, 2.3 MB)



die tageszeitung vom 14.03.2008
taz.de - Zivilgesellschaft ist nicht umsonst
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/zivilgesellschaft-is...

Nach bürgerschaftlichem Engagement rufen viele. Was aber passiert, wenn sich BürgerInnen tatsächlich ein Herz fassen?

Zivilgesellschaft, Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement - danach rufen ist zu wenig. Nein, die Menschen sollen sich aufraffen, sollen zeigen, dass sie bereit sind, Verantwortung zu tragen für die Gemeinschaft. Nur so ist Isolation, Gewalt, Zukunftslosigkeit zu begegnen. Was aber passiert, wenn sich BürgerInnen tatsächlich ein Herz fassen?

Jetzt gibt es in Berlin gleich zwei Kieze, in denen Nachbarschaften aktiv sind. Da ist die Initiative, die in Mitte einen Laden verhindern will, der Naziklamotten vertreibt. Und da sind die AnwohnerInnen einer ehemals vermüllten Baubrache in Friedrichshain, die diese seit 2004 in einen Nachbarschaftsgarten verwandelten. Beide Initiativen werden von den Bezirksbürgermeistern mit schönen Worten begrüßt.

In Mitte setzen die AnwohnerInnen ein Zeichen gegen Neonazis, in Friedrichshain ein Zeichen gegen Vereinzelung von Frauen und alten Menschen in der Großstadt, gegen Ignoranz gegenüber Kindern.

Seit Freitag gibt es die innerstädtische Oase in Friedrichshain jedoch nicht mehr. Sie ist Investoreninteressen zum Opfer gefallen. Und auch in Mitte sieht es nicht gut aus. Obwohl selbst der Vermieter den Laden nicht mehr haben will, sind allen die Hände gebunden. Die Rechte der Unternehmer gehen vor.

Zivilgesellschaft - schön und gut. Aber was bringts, wenn die Interessen der Investoren sie vom Platz fegen können, als wären diese eine Naturgewalt?

Nicht Profit ist die Ultima Ratio einer Gesellschaft. Das Wertvollste, was sie hat, ist zwischenmenschliche Verantwortung. Die muss oberste Priorität haben. Nur dann lernen Unternehmen, dass auch sie soziale Verantwortung tragen. Wie wäre es, wenn der Friedrichshainer Investor einen öffentlichen Dachgarten aufs neue Bauwerk setzen müsste - als zivile Ausgleichsmaßnahme etwa? Schöne Worte der Bürgermeister reichen nicht aus. --- KOMMENTAR VON WALTRAUD SCHWAB ---




Der Tagesspiegel vom 15.03.2008
Nachbarschaftsgarten geräumt
Ein Teil des Nachbarschaftsgartens "Rosa Rose" in der Kinzigstraße in Friedrichshain ist seit Freitagmorgen geräumt. Die Grünfläche ist durch einen Bauzaun abgesperrt. 2004 hatten Anwohner die ungenutzte, 2000 Quadratmeter große Fläche vom Müll befreit und seither einen Garten angelegt. Doch im Juni 2007 erwarb die Kreutzer-Gruppe das Grundstück, und ihr Bauantrag für ein Wohnhaus wurde vom Bezirksamt genehmigt. Die Nachbarn wollten sich nicht vertreiben lassen, aber nun wurde geräumt. "So geht man mit bürgerschaftlichen Engagement nicht um. Der Garten wird hier gebraucht", sagte Frauke Hehl von "Rosa Rose" gestern. Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) sagte: "Die Initiative ist
vorbildlich. Der Schlusspunkt ist bedauerlich."




Neues Deutschland vom Sa/So, 15./16. März 2008
Rosa Rose
Der Nachbarschaftsgarten "Rosa Rose" in der Kinzigstraße 11 in Friedrichshain wurde gestern geräumt. Seit 2004 hatten Anwohner das brachliegende Grundstück kultiviert. Im letzten Jahr wurde es verkauft.



Ruppiner Anzeiger vom Sa/So, 15./16. März 2008
"Rosa Rose" gestern geräumt
Luhme/Berlin (hr) - Gestern Vormittag räumte die Polizei den Nachbarschaftsgarten "Rosa Rose" in Berlin-Friedrichshain. Dem Luhmer Steffen Kreutzer gehört die Fläche, auf der er Wohnungen bauen will. Die
"Rosa Rose" will nun beim Luhmer Rosenfest protestieren. (Rheinsberg)



Ruppiner Anzeiger vom Sa/So, 15./16. März 2008
Polizei räumt "Rosa Rose"
Luhme/Berlin (hr) - Gestern um 7 Uhr begann der Luhmer Steffen Kreutzer damit, sein Grundstück in Berlin-Friedrichshain einzuzäunen. Die Nachbarschaftsgärtner von der "Rosa Rose", die das Areal seit vier
Jahren nutzen, hatten zum friedlichen Protest aufgerufen.

Einige Mitglieder der "Rosa Rose" wurden, wie ihre Sprecherin Frauke Hehl berichtete, von der durch Kreutzer zur Hilfe geholten Polizei "vorübergehend in Gewahrsam genommen und am Stadtrand ausgesetzt". Hehl schätzte den Einsatz als "ein Paradebeispiel der Unfähigkeit gesellschaftlicher Strukturen" ein.

Ihren Garten kann die "Rosa Rose" nun zwar nicht mehr nutzen, doch will sie Kreutzer, so Hehl, "auch weiterhin mit dem Sachverhalt konfrontieren". Unter anderem haben die Gemeinschaftsgärtner vor, im Sommer friedlich beim Rosenfest in Luhme zu protestieren.

Von Steffen Kreutzer gibt es - wie er vorgestern über seine Ehefrau Antje mitteilen ließ - keinerlei Stellungnahmen mehr. Er will auf dem Gelände familienfreundliche Wohnungen bauen lassen.

Rückendeckung hatte die "Rosa Rose" unter anderem von Umweltsenatorin Katrin Lompscher (Linke) bekommen, die das Projekt nachhaltig lobte und auf eine Einigung gehofft hatte. Letztlich zählte dann aber doch das Bauvorhaben des Besitzers.





Berliner Zeitung vom 15.03.2008
Baubeginn unter Polizeischutz
"Kiezgarten Rosa Rose wurde am Freitag geräumt ..."
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/berlin/733394.html



die tageszeitung vom 15.03.2008
taz.de - Abschied vom Garten der Träume
"... Es dauert einige Minuten, dann haben die vier Bauarbeiter die selbstgezimmerte Getränkebar des Nachbarschaftsgartens »Rosa Rose« zerlegt. ..."
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/abschied-vom-garten-...


Berliner Morgenpost vom 15.03.2008
Bauarbeiten für Wohnhaus unter Polizeischutz
"...Unter Polizeischutz haben gestern Morgen die Bauarbeiten im Auftrag des neuen Grundstückseigentümers begonnen..."
http://www.morgenpost.de/content/2008/03/15/bezirke/952152.html


Berliner Zeitung vom 14.03.2008
Aus dem Garten wird jetzt Bauland
"... Bis zuletzt hatten Bezirkspolitiker von Friedrichshain-Kreuzberg versucht, den Garten zu erhalten. ..."
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/berlin/733004.html


Berliner Morgenpost vom 05.03.2008
Anwohner haben eine Brache zum Garten gemacht. Jetzt sollen sie ihn räumen
"...Dennoch geben die Gärtner nicht auf. Zuviel Arbeit und Herzblut haben sie in die Brachflächen investiert, auf denen einmal Bauschutt, defekte Kühlschränke und ausrangierte Möbel umher lagen. ..."
http://www.morgenpost.de/content/2008/03/05/bezirke/950376.html


die tageszeitung vom 28.02.2008
taz.de - Grüne Oase soll gerodet werden
"Dem Nachbarschaftsgarten Rosa Rose in Friedrichshain droht ab morgen das Aus - obwohl das Bezirksparlament das Projekt ausdrücklich unterstützt ..."
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/gruene-oase-soll-ger...


indymedia vom 28.02.2008
Besuch der BVV, F-Hain/K-Berg - Themen: Freiräume
http://de.indymedia.org/2008/02/209138.shtml


Berliner Abendblatt vom 27.02.2008
Keine Chance für Rosa Rose
"... Die Anwohner kamen immer gerne ..." S. 3
http://www.abendblatt-berlin.de/fileadmin/pdf_archiv/KW_09/Friedrichshai...


Berliner Woche vom 27.02.2008
"Rosa Rose" soll räumen S. 1
http://www.berliner-woche.de/index.php?id=4&bezirk=FR


Der Prignitzer vom 25.02.2008
Gartenpiraten kaperten Repente
"... REPENTE - Wieder landete am Samstag in der Heide nahe Rheinsberg ein »Berliner Ufo« bunt gekleideter, absolut friedlicher Gartenpiraten..."
http://www.prignitzer.de/brandenburg/artikeldetail/article/527/gartenpir...


Bänsch-Echo vom 25.02.2008 (03/08 16. Jahrgang, Print- Nr.155)
Rosa Rose kämpft ums Überleben - Kämpft mit!
"... Eine andere Welt ist pflanzbar ROSA ROSE BLEIBT!..." S. 14
http://www.ubi-mieterladen.de/be.html


Ruppiner Anzeiger vom 18.02.2008
In Repente lief alles zusammen
"Die »Gartenpiraten« versuchten Investor Steffen Kreutzer von seinen Plänen abzubringen. ..."
kompletter Artikel (PDF 6.7 KM)


Der Tagesspiegel vom 17.02.2008
Die Gartenpiraten von Friedrichshain
Nachbarschafts-Projekt ist von Räumung bedroht
"Zwei Gartenzwerge und ein Plastikfrosch bewachen das »Kinderbeet« im Nachbarschaftsgarten »Rosa Rose«. Wo früher Kühlschränke, Fernseher, alte Kleider und Hundehaufen herumlagen, werden heute Kräuter, Salat und Möhren angebaut, wachsen Apfel-, Birn- und Ginkgobäume. ..."
http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,2478221


die tageszeitung vom 14.02.2008
taz.de - Kampf um die Rose
"AktivistInnen wehren sich gegen Räumung des Nachbarschaftsgartens »Rosa Rose« in Berlin-Friedrichshain. Mit einer Spontankundgebung vor dem Rathaus Friedrichshain-Kreuzberg protestierten am Mittwochnachmittag zirka 30 Personen gegen die drohende Räumung der »Rosa Rose« in der Kinzigstraße. ..."
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/kampf-um-die-rose/?s...


Neues Deutschland vom 14.02.2008
Aus für den Garten in der Kinzigstraße?
"Der neue Eigentümer einer Brache in Friedrichshain will ein Haus bauen – ohne Rücksicht auf Verluste
Die Aktiven der Garteninitiative »Rosa Rose« sind wütend und traurig. ..."


Bänsch-Echo vom 11.02.2008 (02/08 16. Jahrgang, Print- Nr.154)
Nachbarschaftsgarten Rosa Rose von Raeumung bedroht!
http://www.ubi-mieterladen.de/be.html
S. 11


Balkon & Garten vom 08.02.2008
Rosa Rose schützen
http://balkon-garten.blogspot.com/2008/02/rosa-rose-schtzen.html


Leute am Teute Blog vom 27.01.2008
Kapitalverwertungslogik kontra Bürgerengagement.
"... Eben noch brüstete sich der Senat in der Broschüre »Interkulturelle Gärten in Berlin« mit diesem Projekt. Denn ab 2004 ..."
http://teute.blogger.de/stories/1030683/


die tageszeitung vom 25.01.2008
taz.de - Großstadtidylle: Stadtgärtner suchen Sponsoren für Nachbarschaftsidyll
"... Auch Senat und Bezirk unterstützen das Projekt: Weil die Menschen, die hier gärtnern, auch aus Großbritannien, Italien, Spanien, Polen, den USA und Israel kommen, führt der Senatsbeauftragte für Integration und Migration den Nachbarschaftsgarten in seiner Broschüre zu Interkulturellen Gärten als gelungene Anlauf- und Begegnungsstätte auf. ..."
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/stadtgaertner-suchen...


Falter (Stadtzeitung Wien/Steiermark) 27/2007 vom 04.07.2007
falter.at - Pflanz die Stadt!
"Während sich Berliner, Londoner und New Yorker laufend Freiflächen zurückerobern – oder wenigstens ein paar Grünstreifen verschönern –, begnügen wir Wiener uns damit, auf dem Parkbankerl zu sitzen und den Stadtgärtnern bei der Arbeit zuzusehen. Warum eigentlich? ..."
http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=509


Bericht vom Kompostworkshop
Herbst 2005, Nadin Bill
http://www.jbf.ch/nadin/kompostgeschichten_aus_berlin.pdf


Eine idyllische Brache harrt der Nutzung
In: InfoBox - Quartiersentwicklung Boxhagener Platz, Nr. 56, Okt 2004
http://qm.boxhagenerplatz.de/fileadmin/dateien/infobox/infobox_56.pdf


Filme / Movies

Eine andere Welt ist pflanzbar!
Dokumentarfilme über Gemeinschaftsgärten
auch unser Garten wird vorgestellt im Teil 2 Gemeinschaftsgärten in Berlin
Another World is plantable!
Movies about Community Gardens
http://www.eine-andere-welt-ist-pflanzbar.de



Brochuren

in den folgenden Brochuren/Büchern wird über den Gemeinschaftsgarten Rosa Rose berichtet


Interkulturelle Gärten in Berlin Interkulturelle Gärten in Berlin

Recherche und Text: Frank Petersen
60 Seiten - ISBN: 978-3-938352-18-2

Der Beauftragte des Berliner Senats für Integration und Migration (Hg.)

DOWNLOAD (2.80 MB)
Stand der 1. Auflage Juni 2007

Publikationen: http://www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/index.html




vuoti a rendere: nuove colonie urbane a Berlino
workshop di esplorazione urbana

»Berlino da un punto di vista insolito: un percorso tra gli spazi dimenticati dalla metropoli affioranti come bolle in un tessuto vivace e creativo, un dietro le quinte sulla città vista dall’interno all’esterno con lo scopo di proporre nuovi modi di colonizzare questi spazi, già terreno fertile per attività temporanee che sorgono apparentemente in modo caotico, ma che sono invece il frutto di un coinvolgimento attivo degli abitanti che si riappropriano della propria città. ...«

DOWNLOAD (4.60 MB) Novembre 2007





Marit Rosol Gemeinschaftsgärten in Berlin
Marit Rosol - Dissertation -

Gemeinschaftsgärten in Berlin:
Eine qualitative Untersuchung zu Potenzialen und Risiken bürgerschaftlichen Engagements im Grünflächenbereich vor dem Hintergrund des Wandels von Staat und Planung
406 Seiten

ISBN-10: 3-866640-76-5
ISBN-13: 978-3-866640-76-4

DOWNLOAD (18.72 MB)

Humboldt Uni Berlin:
http://edoc.hu-berlin.de/dissertationen/rosol-marit-2006-02-14





Eine Bestandsaufnahme
zum globalen Phänomen Guerrilla Gardening
anhand von Beispielen in New York, London und Berlin

Masterarbeit im Studiengang Nachhaltige Landnutzung

HUMBOLDT-UNIVERSITÄT ZU BERLIN
Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät

von: Julia Jahnke
Oktober 2007

DOWNLOAD (3.2 MB)





Zuletzt verändert: 22. Juli 2008 - 22:56