Garten Rose RosaGarten Rosa Rose

Ein Nachbarschaftsgarten in Berlin Friedrichshain

AKTUELL

Hauswand Kinzigstraße

Eine andere Welt ist pflanzbar!



zucchini


Eine andere Welt ist möglich!





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Teilweise Planierung des Gartens (7.Mai)

widerstandsfruehstueck
Blockade durch Frühstück
bagger
Planierung


Leider konnten wir nicht verhindern, dass Bäume gefällt und große Teile des Gartens planiert wurden. [Längerer Bericht folgt bald.]

Verwüstung durchgeführt - gebaut wird aber nicht!

Wir machen also weiter und wollen nach wie vor das Grundstück als Garten sichern. Wir wollen es für alle kaufen und benötigen dafür noch etwas Kleingeld.

Was geschah am 14.3.2008 ?! ...
hier unser Statement und unsere Forderungen ...
--- unsere Pressemitteilung ---



vorher
vor dem 14. März
nachher
nach der Verwüstungsaktion 14. März 2008



... ... PHOTOS vom 14.03.2008 ... ... ...
. ... ... VIDEO vom 14.03.2008 ... ... ...


Am 14.03.2008 um 7 Uhr kamen Herr Kreutzer, Polizei und Bauarbeiter. Nach Gesprächen mit der Einsatzleitung wurde aber nur zur Kenntnis gegeben, dass jetzt ein Bauzaun gestellt wird. Weitere Polizeibeamte kamen herbei und räumten wenig gewaltfrei die Menschen die sich friedlich vor den Garten gestellt hatten weg. Der Garten wurde geräumt und sinnlos zerstört. Persönliche Anwesenheit von Politik blieb leider weitgehend aus, die Presse hingegen berichtet zahlreich. Bitte kommt vorbei und informiert euch auch weiter hier auf der Seite! Und unterstützt uns weiter! Denn vorbei ist es jetzt erst recht nicht!

Räumungsbericht von einer Gartennutzerin ... hier (weiter lesen)...



Räumung des Rosa Rose Gartens

Unterstützer hier: http://www.rosarose-garten.net/aid

z.B. Email von Frau Lompscher [Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Berlin] an Herr Kreutzer.rtf (7 KB)


Rosa Rose wurde eingezäunt und völlig sinnlos verwüstet!

alle werden um unterstützung gebeten und gebeten, es vielen weiter zu erzählen!!!
denn ... ... ... ... ... ... Rosa Rose muss BLEIBEN!

Demos in Luhme/Repente

Wir demonstrierten in Luhme und speziell in Repente vor Gefiplan in der Repenter Straße 6.

an mehreren Wochenenden und es geht weiter...


Demo RosaRose bleibt

Der selbstorganisierte Gemeinschaftsgarten ist bedroht!

Daher benötigen wir Hilfe!


näheres:
http://www.rosarose-garten.net/demo

Rosa Rose muss Bleiben
Die Rosa Rose MUSS einfach bleiben - fotographiert von Margret Thieme 2008







über uns

Wir sind Anwohner/innen aus der näheren und weiteren Umgebung. Seit Mai 2004 sind wir auf der Fläche aktiv und haben einen Nachbarschaftsgarten mit Menschen aus vielen Ländern und unterschiedlichen Alters aufgebaut.

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Kuchen essen im Sommer
Unsere Gartengruppe wurde mit den Jahren immer größer und internationaler, im Moment sind ca. 10 feste und ca. 30 gelegentliche Nutzer/innen aus verschiedenen Ländern aktiv (England, Italien, Spanien, Deutschland, Polen, USA, Österreich und Australien).

Wir sind offen organisiert –
jeder/jede ist eingeladen mitzumachen!



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Mist abladen im Nov 2007
Wir organisieren kulturelle Veranstaltungen, Workshops und auch Weiterbildungsveranstaltungen.

Wir treffen uns zum Gärtnern, zum Kaffee trinken und um die Sonne im Grünen mitten in der Stadt zu genießen – seit wir uns einen offenen Treffpunkt geschaffen haben, sind wir uns in unserem Kiez nicht mehr fremd – sondern über den Garten kommt man ins Gespräch:

Die Nachbarn sind jetzt Bekannte!




Träume für unseren Nachbarschaftsgarten…


Für uns ist ein Nachbarschaftsgarten:

  • eine gemeinschaftlich von Anwohner/innen und Freund/innen genutzte grüne Fläche in unmittelbarer Nähe zum Wohnbereich,
  • auf der mensch sich in der Sonne ausruhen,
  • sich mit Nachbar/innen treffen kann,
  • und idealerweise Platz bleibt für verschiedene Nutzungen, die den Anwohner/innen am Herzen liegen.
  • ein wichtiger Ort für nachbarschaftliche Kommunikation, welche den notwendige sozialen Zusammenhalt stärkt



Wir wollen unseren Nachbarschaftsgarten langfristig etablieren und suchen nach Möglichkeiten dies als Stiftungseigentum zu ermöglichen. Dazu sind wir auf breite Unterstützung angewiesen.


Garten Rosa Rose 2007
Garten Rosa Rose 2007



Gartenfest_2006_Rosa_Rose.jpg
Gartenfest im Sommer 2006







Zuletzt verändert: 14. August 2008 - 10:59

Kommentare

Das macht mich traurig

Ich habe eben über ein paar Links eure HP gefunden. Bin seit ein paar Jahren weg aus berlin und kannte den Garten nicht. Aber eines ist klar: Solche Projekte braucht das Land! Es ist einfach eine Ungeheuerlichkeit, dass immernoch Politik gemacht wird und Dinge getan werden, die völlig vorbei an den Menschen, ja der Menschheit und ihrer Zukunft gehen! Dass hier ein einzelner daher kommen kann und nur mit GELD dafür sorgt, dass die Leute nach seiner Pfeife tanzen müssen und am Ende wohl wieder nur für die dekadente Oberschicht gebaut wird, zeigt das wieder mal. Ja, wie hier schon geschrieben wurde, was soll es denn werden? Lofts oder ein Parkhaus? Ich weiß schon, warum ich aufs Land gegangen bin... Man beachte immerhin: Das Land kann ohne Städte leben, aber keine Stadt ohne Land!
Leute, ich wünsche euch von ganzem Herzen alles Gute und dass es noch eine Möglichkeit gibt, den Garten zu retten!

Gruß,
Philipp

Unverständlich, dass

Unverständlich, dass Menschen den Gemeinschaftsgarten als Schandfleck bezeichnen!!! Berlin will Weltstadt sein und ähnelt mittlerweile mehr einer kitschig verzierten Hochzeitstorte mit Cocktailkirsche obendrauf... Was soll den dahin...noch ein Bürogebäude? Hey, wie wärs mit noch einem Fitnessstudio oder noch einen McDoof oder noch einer Videothek? Ringcenter 3? Oder Luxuswohnungen, die sich der Durchsnittsberliner(Ja, es gibt sie noch, die Hiergeborenen) von außen angucken darf! Berlin bleibt grün!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

ich habe den rosarose-garten

ich habe den rosarose-garten im oktober als berlin-besucherin gesehen: finds gut dass es so initiativen in der stadt gibt, die nicht-kommerzielle und selbstverwaltete räume schaffen. räume, wo anwohnerInnen und andere zusammen kommen, und gemeinsam was schaffen. wünsche den gärtnerInnen und den symphatisantInnen viel energie für die auseinandersetzungen...

als Anwohnerin bin ich sehr

als Anwohnerin bin ich sehr traurig, dass dieses sonnige Stückchen Grün verschwinden soll...die Kinzigstrasse würde dadurch viel trauriger und düsterer, nur noch Abstellfläche für Autos, und Menschen, die sich in ihren Wohnungen vergraben, aus ihren Fenstern und Balkonen auf Beton schauen und Feinstaub einatmen...bunte Blumen und ein grüner sonniger Garten tut uns Allen gut, auch wenn Manche länger brauchen, sich nicht so schnell trauen, diese Oase in der Stadt zu geniesen.

Räumung

Als ein neutraler Beobachter, der sich beide Seiten angesehen und -gehört hat, habe ich folgende Meinung.
Einerseits kann ich die bisherigen Nutzer verstehen, dass sie empört über die Art und Weise der "Übereignung sind. Sicherlich haben sie viel Zeit und Arbeit investiert um den Schandfleck zu kultivieren. Andererseit sollte doch schon von vornherein klar gewesen sein, dass die kein Dauerzustand ist und bleiben konnte. Es bestand doch nie Zweifel daran, dass es irgendwann mal einen Erwerber gibt, der das Gelände kommerziel betreiebn will.
Meiner Auffassung nach, hat es nur Kommunikation zwischen den Beteiligten und fehlendem Geld bei der RosaRot-Fraktion gemangelt. Dafür kann man aber wohl kaum den neuen Eigentümer verantwortlich machen. Stadt ist halt Stadt und kein Dorf mit Feldern und Wäldern.

Als Anlieger sind wir froh

Als Anlieger sind wir froh dass dieser Schandfleck verschwindet.

Wie im Kleinen so im Grossen

Eine Schande, enschuldijen Se ma, is meines Erachtens die Tatsache, dass Geld die Welt regiert - oder bzw. Habgier manche Menschen regiert und die dann die Welt fuer sich regieren - und nicht etwa Menschen die Welt fuer Menschen regieren. Was mit der Rosa Rose passiert ist nur im Kleinen, was auch im Rest der Welt in allen Groessenordnungen passiert.

"Wenn s n Krieg waere", wuerden die Amis Rosas Raeumung als "casualty" abhaken. Nein, das heisst nicht etwa "Laessigkeit" (so wie "casual clothing" - Freizeitkleidung heisst), sondern das ist ein euphemistischer Ausdruck fuer (angeblich) unvermeidbare und hinzunehmende unschuldige Menschenopfer. Zum Beispiel Lehrer und Schueler, wenn die Bombe eine Schule trifft - ooops, die Militaereinheit entschuldigt sich, man hatte stichfeste Hinweise, dass es sich um ein illegales Waffenlager handelte...

Naja, Jott sei s jelobt und Hallelujah Baby Jesus (is ja immer noch Ostern wa), ham wa hier keen Krieg, jedenfalls noch nicht. Klassenkrieg auch nicht, oder? Der Sozialstaat funktioniert ja schliesslich immer noch ganz gut und selbst in Friedichshain mit fast 20% Arbeitslosigkeit muss niemand hungern oder frieren. Jedenfalls noch nicht.
Apropos, wenn s doch so waere, dann haetten die Schandfleck-Gaertner bestimmt den einen oder anderen Tip auf Lager, im Improvisieren sind se ja eigentlich ganz gut, z.B. was Nahrungsanbau, Heizen oder Huettenbauen angeht... Aber soweit kommts ja nicht.
Ich habe Vertrauen ins System. Oder?

Schandfleck

Wieso bezeichnet Ihr den Nachbarschaftsgarten Rosa Rose als Schandfleck? Was gefällt Euch an Pflanzen und Gärten nicht?

Tja , es gibt wohl auch in

Tja , es gibt wohl auch in der Nachbarschaft die verschiedensten Meinungen wie Garten/Grünfläche aussehen sollte...
Keinesfalls scheinen hier alle Anwohner derart unisono in die Rosa Trompete zu stoßen wie es uns die Seiten von anarcho-Weltverbesserern und multikulturellen Träumern auf ihren bunten Seiten lautstark verklickern wollen.
Man kann sicher streiten ob jahrelang verödete Flächen nicht genutzt/begrünt werden dürfen ,solange kein Eigentümer gefunden ist. Aber dadurch Besitzansprüche zu begründen?
Vornehmlich linke wollen immer alles gern umsonst, wollen immer gern anderen ihre Lebensweise aufdrängeln.
Ich persönlich bin kein Verfechter des "englischen Rasens" und mag durchaus etwas Wildwuchs. Doch sowas wie solche Rosa-Rose Projekte wäre nicht mein Ding (dann lieber eine Fläche die die Natur sich selber erobert - ohne Lehmöfen, Kindergeschrei und Hundeplätze!
Es geht euch doch gar nicht ums Grün, das ist doch nur Alibi-Beiwerk damit eine Handvoll Hansel ihren Lebensstil möglichst ungestört, und vielleicht noch gefördert frönen können!

hallo ! meine kinder haben

hallo ! meine kinder haben sehr gerne den garten genutzt , und mein sohn hat dort seinen geburtstag gefeiert ... mit dem thema kindergeschrei als belästigung anzusehen habe ich häufig zu tun , und ich muss sagen es verärgert mich immer mehr ... plätze für kinder gibt es viel zu wenig , saufen kann ich aber an jeder ecke ... ist ihnen schon mal aufgefallen was hier läuft .. ?? . es ist recht gefährlich , bei diesem autowahn , die kinder auf die strasse zu schicken ... spielplätze sind oft verdreckt , und es liegen mal wieder bierflaschen und kippen rum ... die erwachsenenwelt nimmt sich hier ne menge raus , laut grölend , besoffen durch die strassen zu ziehen ( ich wohne am boxi -- und das ist manchmal echt nicht mehr schön ) ... autos machen einen heiden lärm ... nur die kinder sollen das maul halten ?! .. nein , raus , schreit !! und erst recht dann wenn man uns noch mehr freiraum wegnimmt !!

"...es gibt wohl ... die

"...es gibt wohl ... die verschiedensten Meinungen, wie Garten/Grünfläche aussehen sollte?"

Wovon redest Du eigentlich? Die Fläche war vorher eine Müllkippe, aus der die Leute eine brauchbare Stelle gemacht haben. Selbst, wenn Du sie nicht betreten willst, oder die Gestaltung in Deinen Augen nicht optimal ist, steht doch ausser Frage, dass es ein deutlicher Qualitätsgewinn ist.
Du kannst offenbar die Leute nicht leiden, die das gemacht haben. Dann solltest Du vielleicht sagen, was Du gegen sie hast, aber die Kritik gegen den Garten geht ja wohl in die Hose.
(Einer, der hier wohnt und arbeitet.)

schade, daß Sie blühende

schade, daß Sie blühende Pflanzen, spielende Kinder und entspannende Berliner als Schande ansehen

Wir sind froh wenn es im Kiez etwas Grün gibt.

Wenn der Garten sich kaufen kann, dann verschwindet auch die Schande ...