Garten Rose RosaGarten Rosa Rose

A Community Garden in Berlin Friedrichshain

am 14.3.08 mußte ich mit

am 14.3.08 mußte ich mit ansehen, wie eine oase sinnlos zerstört wurde...bäume, pflanzen, sträucher, das kinderbeet, lehmofen, bar..., nur, weil dort irgendwann noch ein haus hingebaut werden soll, das keiner will und keiner braucht!ich wollte eigentlich zur arbeit gehen, habe mich dann aber als anwohnerin mit den anderen schützend vor meinen garten gestellt - mein garten - denn einen anderen habe ich ja nicht.
gerade solche initiativen, wie ein selbstorganisierter nachbarschaftsgarten, sind es, die diesen armen und dicht besiedelten innenstadtbezirk für mich so attraktiv machen. ich mag es nicht grau, sondern bunt, sonnig und kreativ. und ich mag die natur, die gerade in der stadt behütet und neu integriert werden muß. denn auch in einer stadt kann es schön sein und kann natur sein -
wenn wir es nur zulassen und umdenken! es muß ja nicht überall wie am potsdamer platz aussehen...
als anwohnerin sage ich danke für die liebevolle pflege der pflanzen und das engagement der gartenpfreundefür die arbeit, die sie sich gemacht haben für unseren garten, der ja für alle da ist! wir haben dort geburtstag und blechtassenparty gefeiert oder einfach nur in der sonne gesessen und ein buch gelesen.
ich bin traurig, dass unser garten verwüstet wurde und ärgerlich, weil sich immer nur das geld durchsetzt und wenige reiche reicher und viele arme ärmer werden und ich bin wütend, dass immer nur geld und nie die menschen im mittelpunkt stehen und auch darum werde ich ab sofort dafür kampfen, dass die rosa rose weiterblüht!

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